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Monitoring verschiedener Server-Arten: Print-Server

Ferdinand Kunz
By Ferdinand Kunz on Jun 19, 2021

Immer wieder unterschätzen Unternehmen, wie wichtig die Überwachung ihrer Print-Server ist. Netzwerkfähige Drucker oder Multifunktionsgeräte verfügen in der Regel serienmäßig über integrierte Druck-Server. Daher lassen sich Print-Server in nahezu jedem Unternehmen und auch in vielen Privathaushalten finden. Deshalb ist Print-Server-Monitoring eigentlich ein Schritt, den Unternehmen jeglicher Größe umsetzen sollten, noch vor der Nutzung einer Druckflotten-Management-Software. In diesem Blog zeige ich Ihnen, wie Sie Ihre Print-Server richtig überwachen.

Was sind Print-Server?

Drucker und Plotter bekommen ihre Druckaufträge in der Regel von einem Print-Server zugeteilt. Wie bereits erwähnt können diese in einem Drucker integriert sein. Ab einer gewissen Anzahl von Druckern im Unternehmen lohnt es sich, Print-Server als dezidierte Hardware-Server aufzusetzen. Hardware-Hersteller wie Hawkins, Linksys oder IOGear bieten zudem kleine, externe Print-Server, die man über USB, LAN oder andere Schnittstellen mit dem Drucker oder anderen Geräten verbinden kann. Außerdem können Sie Print-Server auch als Server-Applikation unter Windows, Linux und Unix aufsetzen.

Print-Server dienen in erste Linie dazu, Drucker über das Netzwerk für Nutzer verfügbar zu machen. Sie erleichtern aber auch die Verwaltung der Drucker und der Druckauftragswarteschlangen. Zudem können Administratoren oder Nutzer über Print-Server Druckaufträge nach unterschiedlichen Regeln einzelnen Druckern zuordnen. Beispielsweise kann ein Print-Server einen Druckauftrag automatisch an den Drucker senden, der für den Mitarbeiter am leichtesten zu erreichen ist.

Das gehört in ein Print-Server-Monitoring

Werden Druckaufträge nicht an der richtigen Stelle gedruckt, kann es sein, dass sensible Informationen in die falschen Hände gelangen. Schon allein deshalb ist das Print-Server-Monitoring besonders wichtig und sollte Teil Ihres Server-Monitorings sein. Außerdem sollten Sie die Zahl Ihrer Druckaufträge im Auge behalten. Werden zu viele Druckaufträge versendet, aber nicht abgearbeitet, könnte der Drucker defekt sein. Müssen Mitarbeiter zudem auf die Dokumente warten, senkt das die Arbeitseffizienz.

Viele Drucker-Hersteller liefern eigene Monitoring-Tools, allerdings ist es relativ aufwendig ein Überwachungs-Tool nur für die Drucker-Lösungen eines spezifischen Herstellers zu betreiben, zumal diese oftmals nur über beschränkte Alarmierungsfunktionen verfügen. Darüber hinaus unterstützen viele klassische Infrastruktur-Monitoring-Tools Print-Server nur unzureichend und können so Probleme nicht richtig erkennen.

Checkmk bietet gleich mehrere Möglichkeiten, um Drucker-Server zu überwachen. Für Linux- und Unix-Server steht ein Agenten-Plugin bereit, dass die Druckerwarteschlange überwachen kann, indem es die nötigen Daten über CUPS abfragt. CUPS steht für "Common Unix Printing System" und ist das am weitesten verbreitete Drucksystem auf Unix- und Linux-Systemen. Für Windows gibt es ebenfalls ein Agenten-Plugin, das die Daten des entsprechenden Windows-Services in das Monitoring überträgt.Monitoring-Services eines Druckers in CheckmkZudem kommt Checkmk mit SNMP-Plugins für Drucker und kann über diese Print-Server verschiedener Hersteller überwachen. Außerdem gibt es noch herstellerspezifische Plugins zur direkten Überwachung von Druckern. Bei Herstellern wie Canon, Zebra oder Ricoh kann Checkmk nicht nur den Status der Druckaufträge, sondern auch Details zum Füllstand von Papier und Tinte bzw. Toner prüfen.

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