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Monitoring verschiedener Server-Arten: Cloud-Server

Ferdinand Kunz
By Ferdinand Kunz on Jun 11, 2021

Die meisten Unternehmen setzen heutzutage auf eine hybride IT-Infrastruktur und nutzen neben On-Premises-Assets auch die Angebote von Public-Cloud-Providern. Cloud-Infrastruktur lässt sich besser skalieren und leichter an die Bedürfnisse des eigenen Unternehmens anpassen. Allerdings sollten Sie sämtliche Teile Ihrer Infrastruktur immer überwachen. Gerade bei der Migration von Servern in die Cloud und dem Betrieb von hybriden Infrastrukturen unterschätzen Unternehmen diesen Aspekt. In diesem Blog möchte ich Ihnen deshalb zeigen, was Sie beim Cloud-Server-Monitoring beachten sollten.

Was ist ein Cloud-Server?

Cloud-Server sind eine spezielle Form von virtuellen Servern. Hierbei stellt ein Cloud-Service die Funktionen eines Servers bereit, allerdings ist die zugrundeliegende Hardware-Plattform dem Nutzer in der Regel unbekannt. Die physische Grundlage und die Verwaltung der Ressourcen unterliegen allein dem Cloud-Betreiber. Am häufigsten werden Cloud-Server als Dienstleistung von Public-Cloud-Providern wie AWS oder Microsoft Azure bezogen.

Der Benutzer bezahlt für die Bereitstellung des Cloud-Server-Dienstes. Die Abrechnung erfolgt nach unterschiedlichen Kriterien, abhängig vom gebuchten Server-Angebot, beispielsweise nach Zahl und Auslastung der CPU-Kerne. Gerade große Cloud-Anbieter bieten dabei eine große Palette an Cloud-Server-Angeboten an: Von Offerten aus dem Bereich Infrastructure-a-a-Service (IaaS), über skalierbare Server-Rechenleistung bis hin zu komplexen Applikations-Servern als Software-as-a-Service (SaaS).AWS-Monitoring mit CheckmkDie wenigsten Unternehmen setzen auf eine reine Cloud-Infrastruktur. Sie betreiben in der Regel weiterhin eigene Netzwerksysteme und On-Premises-Server, lagern aber einzelne Server in die Cloud aus. Deshalb ist es sinnvoll, nicht nur die Kosten und Service-Level-Agreements (SLAs) des Cloud-Providers zu überwachen, sondern auch die Interaktion der Cloud-Server mit den Systemen im eignen Netzwerk im Auge zu behalten. Wichtig ist dabei, dass ein Monitoring-Tool eine Überwachung von hybriden Umgebungen ermöglicht.

Das gehört in ein Cloud-Server-Monitoring

Sie sollten Ihre Cloud-Server in jedem Fall überwachen, um die optimale Performance Ihrer Systeme zu gewährleisten. Die meisten Cloud-Provider erfassen Überwachungsdaten und stellen diese für Monitoring-Tools über APIs zur Verfügung. Sie sollten die Informationen aus diesen Schnittstellen nutzen und in Kontext zu den Überwachungsdaten von anderen Systemen setzen können. Hier helfen Ihnen die Bordmittel von Cloud-Anbietern in der Regel nur bedingt weiter, da Sie eben nur auf die eigenen Systeme limitiert sind. Die Kontextinformationen sind aber beim Cloud-Monitoring immer besonders wichtig.

Deshalb ist es sinnvoll, ein Monitoring-Tool einzusetzen, dass für hybride Infrastrukturen und das Server-Monitoring gleichermaßen optimiert ist. Außerdem stehen Ihnen einmal abgerufene Informationen mit dem richtigen Monitoring-Tool unbefristet zur Verfügung, während Cloud-Anbieter diese in der Regel nur für bestimmte Zeiträume speichern.

Wichtig ist auch die einheitliche Überwachung von Multi-Cloud-Umgebungen, falls Sie zum Beispiel Cloud-Server-Angebote von mehreren Cloud-Providern nutzen. Daher sollte ein Überwachungs-Tool leicht erweiterbar für neue Cloud-Anbieter sein und bereits jetzt gängige Anbieter wie AWS und Microsoft Azure unterstützen. Auf diese Weise haben Sie alle Systeme in einem Tool und müssen nicht zwischen verschiedenen Monitoring-Oberflächen wechseln.

Checkmk bietet gleich mehrere Integrationen zu verschiedenen Services von AWS und Microsoft Azure. Diese erlauben den Abruf aller gewünschten Informationen und deren Übertragung in das eigene Monitoring bei voller Kostenkontrolle. Damit haben Sie alle Nodes und Server aus Ihren Cloud-Umgebungen im übersichtlichen Hosts-Service-Schema in Checkmk.

Zur Überwachung müssen Sie nur den jeweiligen Spezialagent von Checkmk auf Ihrer lokalen Monitoring-Instanz installieren und den Zugang beim Cloud-Anbieter freischalten. Bei Microsoft Azure geht das zum Beispiel, indem Sie Checkmk als App registrieren. Danach dauert die Konfiguration in Checkmk nur wenige Minuten. Die Architektur der Checkmk-Spezialagenten ist auf eine flexible Erweiterung ausgelegt. Das Checkmk-Entwickler-Team erweitert außerdem beständig die Anzahl der unterstützen Cloud-Angebote.

Neben Agenten und Plugins speziell für AWS und Microsoft Azure kommt Checkmk mit vielen ausgereiften Features, um Ihnen die Cloud-Überwachung so einfach wie möglich zu machen. Genau wie beim Überwachen von virtuellen Server-Umgebungen können Sie mit dem Dynamic Configuration Daemon (DCD) die Host-Verwaltung automatisieren. Beim Monitoring von Microsoft Azure hilft Ihnen Checkmk zum Beispiel die Abfrage-Intervalle an das Rate-Limit von Microsoft anzupassen, sodass Sie nicht über das Limit an erlaubten Datenabfragen kommen. Bei AWS können Sie beispielsweise die Abfragen ebenfalls genau anpassen, um Ihr Cloud-Budget nicht unnötig zu belasten.

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